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ERINNERUNG - VORSICHT – Dämmerungszeit – Dämmerungseinbrüche

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Wenn es wieder früher dunkel wird, beginnt die Saison für Dämmerungseinbrüche.

Die Täter fahren bei einbrechender Dunkelheit durch Siedlungsgebiete und auch wo alleinstehende Häuser sind und suchen nach geeigneten Objekten für Einbrüche. Das sind Wohnhäuser und Wohnungen, wo sie mit einiger Sicherheit annehmen können, dass niemand zu Hause ist.

Hier einige Tipps:

. Bei längerer Abwesenheit einen Nachbarn ersuchen, die Post aus dem Briefkasten zu nehmen, um das Haus oder die Wohnung bewohnt erscheinen zu lassen. Aus demselben Grund im Winter bei Abwesenheit Schnee räumen zu lassen.

. Keine Leitern, Kisten oder andere Dinge, die dem Täter als Einstiegs- bzw. Einbruchshilfe dienen können, im Garten liegen lassen.

. Lüften nur, wenn man zu Hause ist, denn ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster und ganz leicht zu überwinden (bei einem Versicherungsfall könnte die Versicherung aussteigen).

. bei längerer Abwesenheit – eine Zeitschaltuhr verwenden – oder bei Abwesenheit in den Abendstunden bei einigen Räumen das Licht brennen lassen (Zeitschaltuhr, billigste Alarmanlage).

. Einbau einer Alarmanlage – diesbezüglich kriminalpolizeiliche Beratung in Anspruch nehmen – die kostenlos ist.

 

Vorgehensweise der Täter:

Die Täter gehen bei den Tatausführungen meist so vor, dass ein oder zwei Täter die Einbrüche unmittelbar verüben, während der dritte Täter als Fahrer des Fluchtfahrzeuges oder Aufpasser fungiert, den Pkw unweit des Tatortes abstellt und dort auf seine Komplizen wartet.

Die Polizei ersucht daher beim Feststellen solcher Pkws (fremde Personen, die augenscheinlich auf jemanden warten oder der Pkw ein bezirksfremdes oder ausländisches Kennzeichen hat) – das Kennzeichen zu notieren oder telef. die Polizei zu verständigen. Eine gemachte Notiz über die verdächtige Wahrnehmung wäre sinnvoll, einige Wochen aufzubewahren.

Nach Möglichkeit so viele Fahndungshinweise wie möglich bekannt geben (Kennzeichen, Marke u. Farbe des Pkws, Uhrzeit, Beschreibung der Personen – eventuell ein Foto mit dem Handy machen).

Eine verdächtige Wahrnehmung möge unverzüglich per Notruf 133 der Polizei gemeldet werden.

 

Jeder polizeiliche Einsatz wegen einer verdächtigen Wahrnehmung – auch wenn sich herausstellt, dass nichts vorliegt – ist kostenlos.

Tipps bei anwesenden Täter:

. Den Eindruck erwecken, dass man nicht alleine ist, indem man einen Namen ruft – z. B.: „Sepp, hörst Du das?“

. Licht aufdrehen.

. Dem Täter die Flucht ermöglichen, sich ihm NICHT in den Weg stellen.

. Sich möglichst viele Details vom Erscheinungsbild des Täters einprägen.

. Die Polizei unter 133 rufen und bekannt geben, wie viele Täter es waren und in welche Richtung sie geflüchtet sind. Halten sie telefonische Verbindung mit der Polizei.

 

Nach dem Einbruch:

. Ruhe bewahren, Polizei verständigen, Instruktionen der Polizei befolgen, keine Veränderungen in den Räumlichkeiten vornehmen wo der Täter war und keine vom Täter angegriffenen Gegenstände berühren.

 

Weitere Tipps und Hinweise, wie Sie ihr Eigentum schützen können, erhalten Sie im Internet unter

https://bundeskriminalamt.at/202/Eigentum schuetzen/start.aspx. – oder auf jeder Polizeidienststelle.

 

Sollten sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden sie sich an Gruppeninspektor Ernst BERGER, Polizeiinspektion Friedberg (TelNr. 059133/6232) - er ist für das Gemeindegebiet Schäffern der Sicherheitsbeauftragte. Bei Bedarf könnte der Beamte auch zu Ihnen nach Hause kommen, bzw. eine kriminalpolizeiliche Beratung veranlassen.